Prüfung elektrischer Anlagen & Betriebsmittel
(DGUV V3 / DIN VDE)
Elektrische Anlagen und Geräte müssen in Unternehmen regelmäßig geprüft werden – zum Schutz von Mitarbeitenden, zur Vermeidung von Ausfällen und zur rechtssicheren Dokumentation. Wir prüfen ortsfeste elektrische Anlagen und ortsveränderliche Betriebsmittel nach den anerkannten Regeln der Technik und erstellen eine nachvollziehbare Prüfdokumentation inkl. Messprotokollen und Prüfkennzeichnung.
Rechtsgrundlagen & Normen
Unsere Prüfungen orientieren sich u. a. an:
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DGUV Vorschrift 3 (DGUV V3) – Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“
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DIN VDE 0100-600 – Erstprüfung von Niederspannungsanlagen (z. B. nach Neuinstallation/Erweiterung)
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DIN VDE 0105-100 – Betrieb elektrischer Anlagen (u. a. wiederkehrende Prüfungen, Organisation)
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DIN VDE 0701 – Prüfung nach Instandsetzung/Änderung elektrischer Geräte
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DIN VDE 0702 – Wiederholungsprüfung ortsveränderlicher elektrischer Geräte
Welche Prüfungen konkret erforderlich sind und in welchen Intervallen, ergibt sich aus Gefährdungsbeurteilung, Nutzung, Umgebung und Geräteart.

Kundendienst
Ortsfeste elektrische Anlagen
Alles, was fest installiert ist – z. B. Verteilungen, Stromkreise und fest angeschlossene Verbraucher.

Kundendienst
Geräte nach Reparatur / Änderung
Nach Instandsetzung oder Änderung ist eine Prüfung vor Wiederinbetriebnahme erforderlich (VDE 0701).

Kundendienst
Ortsveränderliche Betriebsmittel
Geräte, die bewegt/umgesteckt werden können – vom Verlängerungskabel bis zum Bürogerät.

So führen wir eine DGUV-V3-Prüfung durch
Die Schritte stellen einen Auszug der Vorgehensweise vor und können je nach Prüfobjekt abweichen.
Schritt 1 – Aufnahme & Prüfplanung
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Bestandsaufnahme (Anlagenbereiche, Gerätelisten, Nutzung, Umgebungsbedingungen)
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Festlegung des Prüfumfangs inkl. Prüfstrategie (z. B. Stichprobe vs. Vollprüfung – wo zulässig)
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Abstimmung von Zugängen, Zeitfenstern und Sicherheitsregeln
Schritt 2 – Sichtprüfung
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Zustand von Leitungen, Steckern, Gehäusen, Schutzleitern, Kennzeichnungen
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Prüfung auf mechanische Schäden, unzulässige Änderungen, Hitze-/Brandspuren
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Bei Anlagen: Verteilerzustand, Beschriftung, Abdeckungen, Schutzmaßnahmen
Schritt 3 – Erprobung / Funktionsprüfung
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Schutz- und Schaltfunktionen (z. B. Not-Aus, Verriegelungen, Schutzeinrichtungen)
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Bei Anlagen u. a. Prüfen von RCD/Schutzeinrichtungen (Auslösefunktion)
Schritt 4 – Messungen (je nach Prüfobjekt)
Typische Messungen sind z. B.:
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Schutzleiterwiderstand / Durchgängigkeit
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Isolationswiderstand
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Schutzmaßnahmen / Schleifenimpedanz (bei Anlagen)
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RCD-Messung (Auslösezeit/-strom)
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Berührungs-/Ersatzableitstrom (geräteabhängig)
Schritt 5 – Bewertung, Dokumentation & Kennzeichnung
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Prüfergebnis „bestanden / nicht bestanden“ inkl. Mängelliste
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Messprotokolle, Prüfbericht, Geräte-/Anlagenkennzeichnung (Prüfplakette)
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Empfehlung für Maßnahmen und nächstes Prüfdatum
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